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… und zum Abschluss der Hürther „Weltreise“: Argentinische Panqueque

Konferenzteilnehmerinnen und -teilnehmer vor dem NATO-HauptquartierLupe
Nicht nur in der Ukraine finden Wareniki, hier mit Kirschen gefüllte Teigtaschen, großen Zuspruch

Wer Gastfreundschaft, exotische Speisen und fremde Sprachen kennenlernen möchte, der muss nicht weit reisen – zumindest nicht, wenn man Teilnehmer der „Weltreise Hürth“ ist: Rund 30 Schülerinnen und Schüler des Hürther Albert-Schweitzer-Gymnasiums und des Ernst-Mach-Gymnasiums besuchten am Nachmittag des 20. März im Rahmen der 12. Hürther „Weltreise“ das Bundessprachenamt. Dabei war das Bundessprachenamt bereits zum achten Mal Gastgeber für das vom Arbeitskreis „Weltreise Hürth“ organisierte Projekt, das Vorurteile gegenüber dem Fremden abbauen und kulturelle Vielfalt als Bereicherung vermitteln möchte. Vor der Reliefweltkarte im großen Speisesaal wurden die „Weltreisenden“ von der Abteilungsleiterin Zentrale Angelegenheiten, Regierungsdirektorin Birgit Sabczynski, in Vertretung des Präsidenten, Wolfgang Steimels, begrüßt und eingeladen, „ihren Hunger und ihren Wissensdurst zu stillen.“ Um die Aufgaben des Bundessprachenamtes zu erklären, führte sie aus, dass „auch das Bundessprachenamt eine Art Schule ist – allerdings wird hier kein Mathe unterrichtet, sondern nur Sprachunterricht für Erwachsene gegeben. Die müssen dann aber auch Vokabeln lernen und Hausaufgaben machen“ – was die Fünftklässler und zwölf weiteren Kinder von ausländischen Lehrgangsteilnehmern mit einem mitfühlenden Seufzen kommentierten.

Rund um die Abteilungsleiterin hatte sich auch das mit Kochmützen und Schürzen ausstaffierte Begrüßungskomitee versammelt: Sprachlehrer Hubert Knittel und seine ausländischen Kolleginnen und Kollegen, die zurzeit ein Fortbildungsseminar für Deutsch als Fremdsprache am Bundessprachenamt besuchen. Sie hatten für die Kinder nicht nur ein kleines Quiz über die Herkunftsländer der ausländischen Sprachlehrer vorbereitet, sondern versahen die Kinder auch mit eigenen Kochmützen und Kochlöffeln. So ausgestattet ging es für die Schülerinnen und Schüler auf eine – nicht nur kulinarische – Entdeckungsreise: In vier unterschiedlichen, nach Regionen geordneten Gruppen – Asien, Afrika, der Balkan und das bis dahin unbekannte Nachtischland – wurde in den Küchen des Wohnheims IV jeweils ein landestypisches Gericht gemeinsam gekocht und gegessen.

Während die „Weltreisenden“ mongolische, „Buuz“ genannte Teigtaschen oder ein afrikanisches Linsengericht auf Reis und Nudeln verzehrten, gab es auch zahlreiche Möglichkeiten, die ausländischen Köche über ihre Herkunftsländer zu befragen: Gibt es in Mali auch Pommes mit Mayo? Und wieso ist Murmeltier in der mongolischen Küche eine besondere Leckerei? Oberstleutnant Joachim Felder, der den „Reiseabschnitt“ am Bundessprachenamt mitorganisiert hat, zeigte sich zufrieden: „Miteinander ins Gespräch zu kommen, das ist gleichermaßen Ziel der Sprachausbildung am Bundessprachenamt wie der Hürther Weltreise. Wir freuen uns, dass wir im Rahmen der Weltreise auch den Hürther Schülerinnen und Schülern die Gelegenheit geben können, die Menschen und Kulturen fremder Länder kennenzulernen – die nach einem gemeinsamen Essen dann gar nicht mehr so fremd sind.“.


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Begrüßten die jungen „Weltreisenden“ am Bundessprachenamt: Abteilungsleiterin Zentrale Angelegenheiten, Regierungsdirektorin Birgit Sabczynski (3.v.l.), Hubert Knittel (2.v.l.) und ausländische Sprachlehrerinnen und -lehrer Lupe
Begrüßten die jungen „Weltreisenden“ am Bundessprachenamt: Abteilungsleiterin Zentrale Angelegenheiten, Regierungsdirektorin Birgit Sabczynski (3.v.l.), Hubert Knittel (2.v.l.) und ausländische Sprachlehrerinnen und -lehrer
Hatten jede Menge Hunger und Wissensdurst mitgebracht: Die Schülerinnen und Schüler des Hürther Albert-Schweitzer-Gymnasiums und des Ernst-Mach-Gymnasiums sowie die Kinder von ausländischen Lehrgangsteilnehmern Lupe
Hatten jede Menge Hunger und Wissensdurst mitgebracht: Die Schülerinnen und Schüler des Hürther Albert-Schweitzer-Gymnasiums und des Ernst-Mach-Gymnasiums sowie die Kinder von ausländischen Lehrgangsteilnehmern
Die Sprachlehrer bereiteten gemeinsam mit den Kindern landestypische Gerichte – auch in landestypischer Tracht Lupe
Die Sprachlehrer bereiteten gemeinsam mit den Kindern landestypische Gerichte – auch in landestypischer Tracht


Stand vom 22.03.2012 | Text: Pietsch/BSprA, Bilder Woitha/BSprA