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Empfang beim Hürther Bürgermeister für die LGAI-Teilnehmer

Empfang beim Hürther Bürgermeister für die LGAI-Teilnehmer Lupe
Empfang beim Hürther Bürgermeister für die LGAI-Teilnehmer

„Sie haben nicht nur Deutsch in Hürth gelernt, Sie haben auch Deutschland hier kennengelernt – beispielsweise, dass es bei uns im Rheinland nicht nur vier, sondern fünf Jahreszeiten gibt!“ So begrüßte der Bürgermeister der Stadt Hürth, Walther Boecker, im Kreise von Vertretern der Ratsfraktionen, der Orts- und Dorfgemeinschaften und des Stadtsportverbandes die 62 internationalen Lehrgangsteilnehmer, denen der Empfang der Stadt gewidmet war. „Da die meisten von Ihnen während Ihres Lehrgangs in Hürth keine Gelegenheit haben, Ihre Heimat, Ihre Familien zu sehen, ist der Kontakt zu den Hürther Patinnen und Paten umso wichtiger“, unterstrich Bürgermeister Boecker.

Dass die Stadt Hürth und das Bundessprachenamt durch ganz besondere Bande miteinander verknüpft sind, bekräftigte auch Präsident Wolfgang Steimels: „Die Kooperation mit der Stadt Hürth, die Betreuung unserer ausländischen Lehrgangsteilnehmer durch Hürther Bürgerinnen und Bürger als Patinnen und Paten, das Miteinander auch im Karneval oder bei Sportveranstaltungen – all das ist nicht selbstverständlich. Was hier über viele Jahre und Jahrzehnte gewachsen ist, ist einzigartig. Dafür der Stadt Hürth und allen Beteiligten meinen Dank!“ Einen ähnlichen Ton schlug der georgische Lehrgangssprecher an, für den „Hürth fern der eigenen Heimat auch ein Stück zweite Heimat geworden“ sei; viele Eindrücke aus Hürth würden ihn und seine Kameraden wieder mit in die Welt hinaus begleiten. So nahm der georgische Hauptmann auch das von Bürgermeister Boecker zuvor eingebrachte Karnevalsthema auf: Er und seine Kameraden freuten sich besonders, dass die zurückliegenden närrischen Tage die Deutschen noch einmal „von einer ganz anderen Seite gezeigt“ hätten.

Im Anschluss an die Reden erhielten die LGAI-Teilnehmer als Zeichen der Verbundenheit mit der Stadt Hürth von Bürgermeister Boecker jeweils eine Krawattennadel. Nachdem er die 62 Soldaten aus aller Welt mit ihren für ihn fremdländischen Namen aufgerufen hatte, stellte er zufrieden fest, doch „noch keinen Knüddel in der Zunge“ zu haben – und verteilte auch an die Betreuungsoffiziere sowie an Oberstleutnant Norbert Simons, den Dienstältesten Offizier des Militärischen Anteils am Bundessprachenamt, je eine Krawattennadel als Zeichen der Anerkennung für ihre Bemühungen um die Beziehungen zur Stadt Hürth.

Bereits zum 18. Mal in Folge wurden ausländische Lehrgangsteilnehmer des BSprA im Bürgerhaus empfangen. Der Empfang ist auch Teil der „Offensive der Begegnung“, die bereits vor Jahren zwischen dem BSprA und der Stadt Hürth vereinbart wurde. Sie hat zum Ziel, „den Gästen Integrationshilfen zu bieten und ihnen in Hürth positive Eindrücke zu vermitteln“, begründete Bürgermeister Boecker sein Engagement. Auf eine der Veranstaltungen wies auch Präsident Steimels hin: „Sie werden noch einige Gelegenheiten haben, Ihren Kontakt zu den Hürthern weiter zu festigen. Beispielsweise das Fußballturnier im Juli – aber seien Sie gewarnt, die Hürther spielen sehr gut Fußball!“


zusätzliche Bilder

Der Präsident Wolfgang Steimels dankt der Stadt Hürth für die gute Zusammenarbeit Lupe
Der Präsident Wolfgang Steimels dankt der Stadt Hürth für die gute Zusammenarbeit
Der georgische Lehrgangssprecher übergibt Bürgermeister Walther Boecker ein Geschenk Lupe
Der georgische Lehrgangssprecher übergibt Bürgermeister Walther Boecker ein Geschenk


Stand vom 24.04.2012 | Text: Pietsch/BSprA, Fotos: Woitha/BSprA