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"Leistung verdient Anerkennung": Auslandseinsatzrückkehrer bei Empfang des Landes Nordrhein-Westfalen

Die Ministerpräsidentin des Landes Nordrhein-Westfalen, Hannelore Kraft, mit den Einsatzrückkehrern. Foto: Bw/Hecker Lupe
Die Ministerpräsidentin des Landes Nordrhein-Westfalen, Hannelore Kraft, mit den Einsatzrückkehrern. Foto: Bw/Hecker

Dass die Teilnahme an einem Auslandseinsatz besonderen Respekt verdient, machte am 16. April auch die Ministerpräsidentin des Landes Nordrhein-Westfalen, Hannelore Kraft, bei einem Rückkehrerempfang deutlich. An die Zurückgekehrten gewandt, hielt sie fest: "Sie alle leisten im Dienst Außerordentliches. Die Leistungen, die von der Bundeswehr heute in ihren Auslandseinsätzen erbracht werden, verdienen höchste Anerkennung. Wir dürfen nie vergessen, dass die Bundeswehr dabei auch Opfer bringt, bis hin zum überaus schmerzhaften Verlust von Menschenleben. Ich wünschte mir, wir würden als Gesellschaft gerade in solchen schweren Momenten noch sichtbarer an der Seite unserer Soldatinnen und Soldaten stehen."

In der Staatskanzlei in Düsseldorf hatten sich zum Rückkehrerempfang rund 120 Gäste eingefunden. Darunter waren neben zahlreichen Generalen, dem Präsidenten des Bundessprachenamtes, Wolfgang Steimels, und dem Präsidenten der Wehrbereichsverwaltung West, Georg Stuke, auch zahlreiche Soldatinnen und Soldaten sowie Angehörige der Territorialen Wehrverwaltung, die im Jahr 2011 an einem Auslandseinsatz teilgenommen haben. Auch als Sprachmittler in Afghanistan eingesetztes Personal des Bundessprachenamtes war beim Empfang dabei.

Wenn man an den Auslandseinsatz der Bundeswehr denkt, dann fallen einem zuerst die Soldatinnen und Soldaten ein, die auf dem Balkan, am Horn von Afrika oder am Hindukusch ihren Dienst tun: Doch die Einsätze wären ohne die zivilen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bundeswehr gar nicht möglich, die etwa in den Bereichen Infrastruktur, Besoldung und Personalwesen tätig sind. Das Bundessprachenamt versieht dabei nicht nur durch hochwertige Sprachausbildung das Personal der Bundeswehr mit der nötigen Fremdsprachenkompetenz, es fertigt auch einsatzrelevante Übersetzungen. Zudem stellt es vor allem über die Sprachmittler im Einsatz sicher, dass die Kommunikation mit der Bevölkerung, der Verwaltung und den militärischen Partnern in den jeweiligen Einsatzländern gelingt.


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Rund 120 Gäste aus ganz Nordrhein-Westfalen hatten sich zum Empfang in der Düsseldorfer Staatskanzlei eingefunden. Foto: Bw/Hecker Lupe
Rund 120 Gäste aus ganz Nordrhein-Westfalen hatten sich zum Empfang in der Düsseldorfer Staatskanzlei eingefunden. Foto: Bw/Hecker
Die Ministerpräsidentin im Kreis der Gäste, darunter der Präsident des Bundessprachenamtes, Wolfgang Steimels. Foto: Bw/Hecker Lupe
Die Ministerpräsidentin im Kreis der Gäste, darunter der Präsident des Bundessprachenamtes, Wolfgang Steimels. Foto: Bw/Hecker


Stand vom 26.04.2012 | Text: BSprA/Pietsch, Fotos: Bw/Hecker