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Staatssekretär Brauksiepe zu Besuch beim Bundessprachenamt

Parlamentarischer Staatssekretär Dr. Ralf Brauksiepe und MdB Dr. Georg Kippels. (Foto: © Pietsch/Presse BSprA) Lupe
Parlamentarischer Staatssekretär Dr. Ralf Brauksiepe und MdB Dr. Georg Kippels.
(Foto: © Pietsch/Presse BSprA)

"Professioneller Dienstleister für die Bundeswehr und den öffentlichen Dienst" - so wirbt das Bundessprachenamt für sich und seine Angebote in Sachen Sprache. Konkret bedeutet das: Jedes Jahr werden rund 170.000 Seiten übersetzt, etwa Abrüstungsvertragstexte oder Waffensystemdokumentationen, und 20.000 Stunden gedolmetscht, auch auf hoher politischer Ebene. Schließlich erhalten gut 20.000 Lehrgangsteilnehmer jährlich in Hürth und an 33 weiteren Standorten Fremdsprachenunterricht - und das in bis zu 50 Sprachen, darunter auch selten gelehrte Sprachen wie das westafrikanische Bambara. Davon zeigte sich auch der Staatssekretär beeindruckt und betonte, wie wichtig Sprachenkenntnisse für die Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr seien: "Gerade die Beherrschung der Landessprache baut wichtige Brücken zur Bevölkerung."

Präsident Steimels begrüßt den Staatssekretär Dr. Brauksiepe im Bundessprachenamt. (Foto: © Pietsch/Presse BSprA) Lupe
Präsident Steimels begrüßt den Staatssekretär Dr. Brauksiepe im Bundessprachenamt.
(Foto: © Pietsch/Presse BSprA)
Auch wenn die meisten Lehrgangsteilnehmerinnen und -teilnehmer aus der Bundeswehr stammen, betonte der Präsident des Bundessprachenamtes, Wolfgang Steimels: "Unsere maßgeschneiderte Sprachausbildung, die von Arabisch für künftige Militärattachés bis zu Englisch für Zollbeamte reicht, bieten wir nicht nur für unsere ‚Stammkunden' aus dem Verteidigungsressort, sondern auch für andere Bundes- und Landesressorts an."

Staatssekretär Dr. Brauksiepe (3. v.l. ) und weitere Besucher des Bundessprachenamtes. (Foto: © Pietsch/Presse BSpra) Lupe
Staatssekretär Dr. Brauksiepe (3. v.l. ) und weitere Besucher des Bundessprachenamtes.
(Foto: © Pietsch/Presse BSprA)

Der Vortrag vor dem Staatssekretär wurde außerdem genutzt, um anstehende Infrastrukturprojekte vorzustellen. Denn mit dem kommenden Neubau von Wohngebäuden soll der Sprachunterricht am Standort Hürth noch attraktiver werden. Auch für den Parlamentarischen Staatssekretär Dr. Ralf Brauksiepe ein Schritt in die richtige Richtung - "schließlich zielt auch die Attraktivitätskampagne der Bundeswehr darauf, dass Arbeitsplatz und Unterbringung modernen Standards entsprechen."



Stand vom 03.06.2015 Text: Presse/BSprA