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Ausländische Stabsoffiziere erhalten Zeugnisse

Vizepräsidentin Maria-Anna Wessel richtet Grußworte an die Stabsoffiziere. 
(Foto: © Gramatke/BSprA) Lupe
Vizepräsidentin Maria-Anna Wessel richtet Grußworte an die Stabsoffiziere.
(Foto: © Gramatke/BSprA)

62 Stabsoffiziere aus 37 Nationen erhielten am vergangenen Donnerstag erstmals in der Offizierheimgesellschaft in Köln-Wahn ihre Zeugnisse. Ebenfalls zum ersten Mal legte mit Major Merdan Balleyyev ein Angehöriger des turkmenischen Heeres das Sprachleistungsprofil des Bundessprachenamtes ab. Neben den Offizieren des Generalstabs-/Admiralstabsdienst Internationational (LGAI), nahmen auch zwei Soldaten des Generalstabs-/Admiralstabsdienst National (LGAN) an der Ausbildung Deutsch als Fremdsprache teil. Besonders gut schnitten in diesem Jahr Hauptmann Luvsandamdin Delgerdavaa aus der Mongolei und Oberstleutnant Yaovi Edgard Constant Aihou aus Benin ab und wurden von Vizepräsidentin Maria-Anna Wessel sowie vom Bundestagsabgeordneten Georg Kippels und von Christoph Unger, dem Präsidenten des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, beglückwünscht.

Vergnügte Vorfreude breitete sich murmelnd im Saal aus, mit dem Smartphone wurden Impressionen eingefangen. Bevor die feierliche Zeremonie beginnen konnte, wurde deutlich, dass das Lehrgangsjahr in Hürth Erinnerungen entstehen lässt, die mit Bildern festgehalten werden wollen. Vizepräsidentin Wessel, die in Vertretung für Präsident Dietmar Zimmer die Begrüßungsrede hielt, lobte nicht nur den Zusammenhalt, sondern auch den Lernerfolg der vergangenen Monate: "Sie haben auf dieser Etappe ein Jahr lang intensiv unsere schöne und auch schwere deutsche Sprache erlernt und beherrschen sie nun außerordentlich gut!"

Dies stellte Lehrgangssprecher Oberstleutnant Saada Douache aus Algerien in seiner Rede unter Beweis, als er auf den Punkt brachte, dass Frieden die Voraussetzung dafür ist, dass Soldaten unterschiedlichster Herkunft zum Sprachenlernen zusammenkommen: "Im Bundesprachenamt konnte ich jeden Tag erleben, wie viel an brüderlicher Bande der Gemeinschaft und Freundschaft entstanden ist. Und das ohne jegliche Berücksichtigung religiöser, ethnischer oder nationaler Zugehörigkeit." Außerdem dankte er den Betreuungs- und Lehrgangsoffizieren, den Lehrkräften sowie Patinnen und Paten, die den Lehrgansteilnehmern die Möglichkeit gegeben haben "eine andere Kultur und neue Traditionen zu erfahren". Dieser Dank wurde von spontanem Applaus aus dem Plenum unterstrichen.




Stand vom 18.07.2018 | Text/Foto: Gramatke/BSprA